Therapie ADHS

 

Je nachdem, wie die Symptome ausgeprägt sind, wird die Therapie aufgebaut-

eine Behandlung von ADHS kann eine Kombination von Therapien sein

 

Sie kann aus folgenden Elementen bestehen:

  

  • Therapie des Kindes oder Jugendlichen unter Zuhilfenahme verhaltenstherapeutischer Maßnahmen
  • Medikamentöse Behandlung
  • Aufklärung und Beratung von Patienten, Eltern und Angehörigen, sowie Lehrern und Pädagogen
  • Konzentrationstraining
  • Visuelles Wahrnehmungstraining
  • Psychomotorische Übungen
  • Auge-Hand-Koordination
  • Wippetraining (zur Förderung von Aufmerksamkeits- und Automatisierungsfähigkeiten-dabei trainieren wir die Mittellinienstabilität; eine Störung dieser Stabilität steht häufig in einem engen Zusammenhang zu schulischen Teilleistungsstörungen)
  • Lateraltraining (dabei wandert die Sprache , die über Kopfhörer gehört wird, von Ohr zu Ohr. Dadurch werden die beiden Gehirnhälften stetig im Zusammenspiel angesprochen und aktiviert  Die Zusammenarbeit beider Hemisphären ist besonders wichtig für die Kurzzeitmerkfähigkeit, das logische Denken und die Lösung komplexer Aufgabenstellungen. 
  • Tooties Training ( Tooties sind ein Lern- und Fördermaterial für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es wird besonders in der Förderung von Kindern mit Beeinträchtigung der Wahrnehmung bzw. Motorik eingesetzt) www.tooties.at 
  • Elterntraining in der Gruppe oder im Einzelsetting 

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 Verhaltenstraining

  • Soziales Kompetenztraining
    • Durch Rollenspiele und Kommunikations- und Wahrnehmungstraining werden ganz gezielte Grundfertigkeiten wie z.B.: Augenkontakt halten, Gespräche beginnen, zuhören, ausreden lassen, Gefühle ausdrücken und mitteilen, trainiert.
  • Spieltraining--> Durchhaltevermögen erlernen
  • Selbstinstruktionstraining--->wie gehe ich an eine Arbeit ran?
  • Selbstmanagement-Verfahren--> Selbstkontrolle/Selbstbeobachtung

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Medikamentöse Behandlung:

  • Sogenannte Stimulanzien werden zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS eingesetzt. In 70 - 90 % der ADHS-Fälle wird für die Dauer der Einnahme eine Verringerung der hyperaktiven, impulsiven und unaufmerksamen Verhaltensauffälligkeiten beobachtet. Aber Achtung: Das Medikament wirkt solange das Medikament wirkt! Mein Job ist es, Ihrem Kind Strategien beizubringen, damit es auch ohne Medikamente gute Erfolge hat! 
  • Häufig ermöglicht erst die Medikation die therapeutische Erreichbarkeit. Aber: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich!!!

 

  

Aufklärung und Beratung von Patienten, Eltern und Angehörigen, sowie Lehrern und Pädagogen

  • Ich informiere die Lehrkraft über ADHS
  • Wir erstellen gemeinsam eine Problemliste
  • Ich vermittle passende Fördermethoden für den Unterricht
  • Ich erstelle ein erprobtes Konzept für die Schule 
  • Ich stelle geeignete und einfach zu handhabende Systeme für den Unterricht vor
  • Gerne halte ich auch Vorträge an Schulen 

  

 

Konzentrationstraining

 

    • Verbesserung der selektiven Aufmerksamkeit (Aufmerksamkeitssteuerung)
    • Hemmung der Reaktionsimpulse auf irrelevante Reize--> nicht so leicht ablenken lassen 
    • Steigerung der Selbstregulation (eigenverantwortliches Handeln)
    • Aufbau sozial erwünschten Verhaltens
    • Alltagstransfer (Erlerntes im Alltag anwenden)
  
  

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Elterntraining in der Gruppe oder im Einzelsetting 

 
    •  siehe "zum Elterntraining selbst" 
 
  
Die genauen Behandlungsmöglichkeiten richten sich nach dem Alter des Kindes, dessen Lebenssituation und der Schwere der Verhaltensauffälligkeiten.
Wichtig ist es, die Behandlungsmaßnahmen so zu kombinieren, dass die Entwicklung optimal über den gesamten Tagesablauf therapeutisch betreut ist.
  

Ziele einer Therapie sind:

  1. Soziale Integration
  2. Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung
  3. Genügend stabiles Selbstwertgefühl
  4. Gewährleistung einer begabungsentsprechenden Schul- und Berufsausbildung
  5. Förderung der Aufmerksamkeits- und Automatisierungsfähigkeiten
  6. Das Kind ist glücklich und fühlt sich wohl-es hat wieder Erfolgserlebnisse