Herzlich willkommen im ADHS Kompetenzzentrum

 

Ich übersiedle! Ab Anfang September 2019 findet Ihr mich in der Bahnstrasse 50/Top 1 in

2230 Gänserndorf (Montags-Freitags)

 

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Ein 14 jähriger Junge namens Felix Dietz schreibt in einem sehr  berührenden Buch welches den Titel trägt "Wenn ich doch nur aufmerksam sein könnte" seine Erfahrungen als hyperaktiver Jugendlicher. Und hier sind wir schon am Punkt: Unsere Kinder wollen schon, sie können aber tatsächlich nicht. Und dies führt in einen Teufelskreis!

Ich bin selbst Mutter eines ADHS Kindes. Die Diagnose bei meinem Sohn wurde 2004 gestellt. Wir haben vieles durchlebt, Höhen und Tiefen (Lesen Sie mehr unter "unsere Geschichte").

Warum das Stehaufmännchen?  Das Stehaufmännchen symbolisiert die extreme Zähigkeit von ADHS Kindern. So oft werden sie "zu Boden" gedrückt, doch sie stehen immer wieder auf.

 Auch wir wussten oft keinen Rat mehr, denn wir haben schon vieles versucht und wieder erfahren, dass unser Kind sich nicht so verhält wie es soll.
Wir waren häufig den Angriffen von außen ausgesetzt: Lehrer, Nachbarn, Eltern anderer Kinder usw. beklagten sich über das Verhalten unseres Kindes und führten dieses mehr oder weniger offen auf Erziehungsfehler der Eltern zurück, wodurch zusätzlicher Druck entstand.  

 

ADHS beruht nicht auf Erziehungsfehlern!!!

 Ursächlich für das Verhalten bei ADHS wird ein Mangel an Botenstoffen (sogenannten Neurotransmittern) im Gehirn gesehen. Botenstoffe wir Dopamin oder Noradrenalin sind wichtig für die Steuerung der Aufmerksamkeit, das Ordnen der Reize, der Aktivitäten usw. Hierfür gibt es offenbar angeborene also biologische genetische Ursachen. Jedoch können eine ungünstige Erziehung, Computer, Probleme in der Familie, dramatische Ereignisse usw. das Entstehen bzw. die Ausprägung der ADHS beeinflussen. Auch wenn sich ein ADHS Kind anders verhalten will, bringt es dies meist nicht zustande. "Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich es tun wie ich sollte"!!!

Während im Falle eines ADS dann das Träumen überwiegt, können beim hyperaktiven (ADHS-) Kind negative Begleiterscheinungen in Form von zappeln bis hin zur offensiven Arbeitsverweigerung in Erscheinung treten. 
In beiden Formen des ADS zeigt sich eine fehlerhafte Weiterleitung und Verarbeitung von Informationen zwischen den beiden Hirnabschnitten (Hirnhälften). 

Es muss nicht immer ADHS sein - "Spontandiagnosen" bei der kleinsten Auffälligkeit dürfen nicht gestellt werden! Blickt man über den Tellerrand sind es oft andere Schwierigkeiten/Defizite, welche einer ADHS/ADS sehr ähneln. 

Ich beschäftige mich seit mehr als 10 Jahren mit der Materie ADHS und absolviere laufend neue Ausbildungen. Durch meinen ganzheitlichen Ansatz und meiner langjährigen Erfahrung stehe ich Kindern, Eltern und betroffene Personen kompetent zur Seite. Ich bin sehr stolz auf meinen Erfolg, dahinter steckt aber auch sehr viel Ausbildung,Arbeit, Zeit und Engagement. Mein Beruf ist meine Berufung und an dieser Stelle möchte ich meinem Sohn  Gregor herzlich DANKE sagen-er hat mich auf diesen Weg gebracht!

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